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Italien verlangt Sanktionsprüfungen für alle Krypto‑Transfers

Die italienische Zentralbank Banca d’Italia hat Krypto‑Asset‑Dienstleister (CASPs) angewiesen, bei jeder einzelnen Kryptotransaktion eine Sanktionsprüfung durchzuführen, unabhängig vom Transaktionswert. Die Mitteilung bekräftigt bestehende Verpflichtungen aus den Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA), die in Italien durch eine Notiz vom 19. Mai formal aufgenommen wurden und seit dem 30. Dezember 2025 Anwendung finden. Den Anbietern wurde ausdrücklich untersagt, interne Mindestschwellen in ihren Screening‑Systemen zu konfigurieren, da solche Schwellen kleine Transfers von automatischen Kontrollen ausnehmen und so Strukturierungsrisiken und Umgehungsstrategien begünstigen könnten. CASPs müssen Vor‑ und Begünstigtenangaben vor der Ausführung prüfen, automatisierte Abgleiche einsetzen und mögliche Treffer zur näheren Prüfung eskalieren sowie Entscheidungen dokumentieren, damit Aufsichtsbehörden die Konformität prüfen können. Die Zentralbank stellte klar, dass Ausnahmen für Echtzeitzahlungen, die bestimmten Zahlungsdienstleistern erlauben, Kundenbestände einmal täglich zu prüfen, nicht für von CASPs verarbeitete Kryptoüberweisungen gelten; die für einige Instant‑Kreditflüsse genutzten Konfigurationen sind demnach nicht auf Kryptoüberweisungen übertragbar. Die Erinnerung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Besorgnis über die Nutzung von Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen: Es wurde etwa berichtet, dass ein rubelgestützter A7A5‑Stablecoin zwischen Februar 2025 und Mai 2026 kumulativ 110 Milliarden US‑Dollar an Transaktionen abgewickelt hat, und Studien verweisen auf mehr als 3,8 Milliarden US‑Dollar an Flows zwischen einer großen Börse und sanktionierten iranischen Akteuren über mehr als sieben Jahre sowie auf eine Maßnahme der US‑Behörden, mehr als 130 Millionen US‑Dollar in Krypto‑Beständen zu sperren, die mit einer zentralbanknahen iranischen Wallet in Verbindung standen. Marktkommentare deuteten an, dass verschärfte Compliance‑Anforderungen operative Kosten erhöhen und so Preisentwicklungen, etwa bei Bitcoin, beeinflussen könnten. Die Maßnahme begründet keine neue Sanktionsnorm, setzt aber sofortigen operativen Handlungsdruck: CASPs sollen ihre Screening‑Kontrollen, Abdeckung von Sanktionslisten, Alias‑Matching, Umgang mit Transliterationen, Blockchain‑Adressen‑Analysen, Aktualisierungsfrequenz der Listen und Eskalationsmechanismen testen und dokumentieren, denn eine MiCA‑Zulassung entbindet nicht von den Pflichten aus EU‑Restriktionsmaßnahmen.

Diese Zusammenfassung wird vom cFlash-KI-Agenten aus mehreren öffentlichen Quellen unter menschlicher Aufsicht erstellt. Der Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

Quellen