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Streit um Coinbase und institutionelle Sicherheitsverluste

Ari Paul, Gründer von BlockTower Capital, hat öffentlich behauptet, Coinbase habe vor einigen Jahren rund 25 Millionen Dollar seiner Firma „verloren“ und dieses Ereignis sei Teil eines angeblich verschleierten Musters von Hacks. Paul schrieb, seine Recherchen hätten mindestens ein Dutzend betroffene Unternehmen identifiziert und die insgesamt verschleierten Verluste lägen über 1 Milliarde Dollar, wobei er zugleich erklärte, dass mehrere laufende Gerichtsverfahren seine Aussagen einschränken.

Auf Pauls Beiträge antwortete Coinbases Kundensupport-Konto auf X mit der Mitteilung, es habe Paul eine Direktnachricht gesendet, damit das Unternehmen den Vorfall untersuchen könne; bis zu den Berichten gab es jedoch keine öffentliche Stellungnahme oder förmliche Widerlegung von Coinbase. Berichte wiesen darauf hin, dass unabhängige Bestätigungen für Pauls Zahlen oder für ein koordiniertes Ausmaß der Angriffe in offenen Quellen nicht vorgelegt wurden.

Die Berichterstattung setzte die Anschuldigungen in Beziehung zu früher dokumentierten Sicherheitsvorfällen, die die Diskussion um Exchange-Sicherheit prägen. So gab Coinbase im Mai 2025 einen Vorfall bekannt, der mindestens 69.400 Nutzer betraf, weil Angreifer Support-Mitarbeiter bestochen hatten; das Unternehmen sagte, es habe ein Lösegeldangebot von 20 Millionen Dollar abgelehnt und der Angreifer habe später mehrere zehn Millionen gestohlene ETH in DAI umgewandelt. Weitere Punkte in der Debatte sind eine Nutzerbeschwerde über angeblich 1,2 Millionen Dollar, Überprüfungen durch Produktverantwortliche, die keinen passenden Account fanden, die Arbeit des On-Chain-Ermittlers ZachXBT und Vorwürfe gegen Tiffany Milanovich. Die Quellen betonen, dass diese Vorfälle den Kontext liefern, Pauls zentrale Behauptung einer über 1 Milliarde Dollar umfassenden Vertuschung jedoch weiterhin an laufende Gerichtsverfahren gebunden und nicht unabhängig verifiziert ist.