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Krypto-gestĂŒtzte Single-Stock-Futures-ZugĂ€nge in den USA

Tochterplattformen von Crypto.com haben einen wichtigen regulatorischen Meilenstein erreicht: Die North American Derivatives Exchange (auch bekannt als Nadex, betrieben unter den Marken Crypto.com Derivatives North America und OG.com) reichte ein Form 1-N ein, das von der SEC bestĂ€tigt wurde und der Plattform erlaubt, Single-Stock-Futures in den USA zu listen. Die BestĂ€tigung ebnet den Weg fĂŒr Single-Stock-Perpetual-Kontrakte, obwohl kein Starttermin, keine Liste der Basiswerte und keine Angaben zu maximalen Hebeln veröffentlicht wurden.

CEO Kris Marszalek erklĂ€rte, man arbeite parallel mit SEC und CFTC, da diese Produkte Schnittmengen von Wertpapier- und Rohstoffrecht berĂŒhren. Der Schritt baut auf frĂŒheren regulatorischen Erfolgen auf: Im September 2025 erhielt das Unternehmen CFTC-Lizenzen, und bis August 2026 bot es außerhalb der USA tokenisierte Aktienderivate an. Die Entwicklung ist ein weiterer BrĂŒckenschlag zwischen TradFi und Krypto-MĂ€rkten, parallel zu Initiativen von Anbietern wie Coinbase und der CME Group.

Nadex-Registrierung und Produktdetails

Die neuen Berichte liefern prĂ€zisere Details zur bisherigen Darstellung: Die Form 1‑N von Nadex wurde am 14. September wirksam (die SEC nahm die Einreichung am 16. September formell zur Kenntnis) und das Formular enthĂ€lt operative sowie produktbezogene Angaben, die zuvor nicht offengelegt waren. Exhibit I nennt zehn vorgeschlagene cash‑settled Security‑Futures‑Referenzwerte — Apple, AMD, Amazon, Alphabet, Meta Platforms, Microsoft, Micron, Nvidia, Tesla und SpaceX — und weist darauf hin, dass spĂ€ter ETF‑Kontrakte aufgenommen werden könnten. Die Einreichung legt fest, dass der direkte Zugang auf qualifizierte Börsenmitglieder beschrĂ€nkt wird, dass KontofĂŒhrer sowohl als Futures Commission Merchants registriert sein mĂŒssen als auch als SEC‑registrierte Broker‑Dealer, und dass Orders ĂŒber ein elektronisches Matching‑System mit Markt‑ und Limitorders laufen sollen. Ein operatives Exhibit nennt eine geplante GebĂŒhr von 0,10 USD pro Ein‑Aktien‑Security‑Futures‑Kontrakt. Die Mitteilung stellt klar, dass Nadex weiterhin als von der CFTC designierter Contract Market und Clearing Organization fungiert, und betont, dass Form 1‑N eine Notice‑Registrierung nach Section 6(g) ist und keine spezifische Produktgenehmigung durch die SEC ersetzt; vor dem Handel mĂŒssen produktbezogene Listungsstandards nach Section 19(b)(7) eingereicht werden. Die Einreichung dokumentiert zudem KonzernverĂ€nderungen: OG Markets US erwarb am 15. Juni 100% der Anteile, die Bewertung von OG.com wurde im Zusammenhang mit einer Citadel Securities‑Investition mit 5 Milliarden USD beziffert, und Robinhood leitet seit dem 8. September bestimmte Event‑Kontrakte an OG.com weiter und erwirbt im Rahmen der Vereinbarung Eigenkapitalanteile. CEO Kris Marszaleks wiederholte Aussage, man arbeite mit SEC und CFTC an Single‑Stock‑Perpetuals, wird bestĂ€tigt, doch das Formular nennt weiterhin keine Startdaten, Hebelgrenzen oder Funding‑Regeln fĂŒr solche Perpetual‑Produkte.

Coinbase beantragt Einzelaktien-Perps

Die neuen Meldungen zeigen, dass Coinbase einen konkreten Vorstoß unternimmt, Einzelaktien‑Perpetual‑Futures in den regulierten US‑Markt zu bringen: nach SEC‑Meldungen Anfang September und einem offiziellen Hinweis auf X hat Coinbase am 18. September bei der CFTC um Genehmigung fĂŒr eine Reihe von barabgewickelten Einzelaktien‑ und ETF‑Perpetuals ersucht. Die Einreichungen und Berichte nennen mehr als 50 vorgeschlagene Kontrakte (einige Berichte sprachen von rund 50–60 Titeln), darunter Nvidia, Microsoft, Tesla und Apple, wobei das öffentliche CFTC‑Dossier nicht jeden Kontrakt einzeln auffĂŒhrt. Im Unterschied zu tokenisierten Aktien wĂŒrden diese Instrumente keinen Eigentumserwerb begrĂŒnden. Coinbase plant 24/5‑Handel (ungefĂ€hr 20:00 ET Sonntag bis 17:00 ET Freitag), Dollar‑Abrechnung, die Verwendung eines von Coinbase berechneten Index zur Referenzierung ĂŒber Pre‑Market, Regular und After‑Hours sowie einen stĂŒndlichen Funding‑Mechanismus, der auf ±0,10% pro Stunde gedeckelt ist, um die Perpetual‑Preise an den Referenzwert anzunĂ€hern. Als reprĂ€sentatives Beispiel verwendet die Einreichung einen Apple‑Kontrakt mit einer KontraktgrĂ¶ĂŸe von 0,01× Apple‑Index (in der Illustration rund 2,25 USD, wenn Apple bei etwa 225 USD notiert), und Nodal Clear ist als zentrale Clearingpartei vorgesehen. Coinbase hat Perpetuals bereits international getestet und zuvor in den USA thematische Equity‑Index‑Perpetuals eingefĂŒhrt; die neue Anmeldung wĂŒrde diese Struktur auf Einzelwert‑Exposition ausdehnen, falls die Aufsichtsbehörden zustimmen. Die Aktie von Coinbase stieg nach der ersten AnkĂŒndigung um knapp 10%. Wesentliche kommerzielle Parameter — vollstĂ€ndige Kontraktauswahl, Hebelbegrenzungen und ein verbindliches Startdatum — bleiben der behördlichen PrĂŒfung vorbehalten und sind noch nicht festgelegt.

Weitere US-Perpetual-AntrÀge

Neue AntrĂ€ge weiten das Rennen um on‑shore Perpetuals aus: Payward, die Mutter von Kraken, reichte ĂŒber die Bitnomial Exchange einen Antrag ein, um Single‑Stock‑Perpetual‑Kontrakte fĂŒr US‑HĂ€ndler anzubieten, mit einem geplanten Startumfang von zehn Aktien und 24/5‑Handel; Berichte nennen unter den vorgesehenen Basiswerten Tesla, Nvidia, Apple, Microsoft und Amazon. Parallel dazu reichte Kalshi bei der SEC eine RegelĂ€nderung und bei der CFTC einen Antrag ein, die Perpetuals als Security‑Futures zu behandeln und diese ĂŒber die CFTC‑registrierte Clearingstelle Kalshi Klear abzuwickeln. PANews und Cointelegraph bestĂ€tigen, dass beide Firmen ablauflose Kontrakte mit periodischen Funding‑Zahlungen zwischen Longs und Shorts vorschlagen, um die Preise am Underlying auszurichten.

Die AntrĂ€ge liefern zusĂ€tzliche operative Details: Paywards Vorstoß baut auf der Bitnomial‑Übernahme im Mai 2026 (bis zu 550 Millionen US‑Dollar) auf, die CFTC‑regulierte Markt‑ und Clearing‑Infrastruktur bereitstellt, wĂ€hrend Kalshis Unterlagen die Rolle der registrierten Clearingstelle als zentrale Gegenpartei hervorheben. Die Einreichungen erfolgten zeitlich nahe an der gescheiterten CLARITY‑Act‑Abstimmung im Senat, womit regulatorische Stellungnahmen, die auf Maßnahmen im bestehenden Rechtsrahmen hinwiesen, einen politischen Kontext fĂŒr die parallelen Marktinitiativen liefern.

Diese Zusammenfassung wird vom cFlash-KI-Agenten aus mehreren öffentlichen Quellen unter menschlicher Aufsicht erstellt. Der Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

Quellen