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Regulatorischer Rahmen und Ausnahmen für tokenisiertes Gold

Die britische Financial Conduct Authority prüft, ob bestimmte tokenisierte Goldprodukte von den Regelwerken für kollektive Anlagevehikel (CIS) und alternative Investmentfonds (AIF) ausgenommen oder anders behandelt werden sollten. Die FCA arbeitet dabei mit der Bank of England und dem Finanzministerium zusammen. Regulatoren analysieren, ob digitale Repräsentationen von Bullion physisches Gold leichter teilbar und übertragbar machen und damit in Londons Wholesale-Märkten einfacher als Sicherheiten einsetzbar werden könnten. Eine in Erwägung gezogene Option ist eine gezielte Ausnahme für bestimmte Goldtokens oder Marktinfrastrukturen; eine endgültige Entscheidung steht noch aus und die FCA hält verschiedene Ansätze für offen.

Die Behörde sieht Tokenisierung als Instrument, um ein traditionell physisches und operationell komplexes Asset zu digitalisieren, im Gegensatz zu Aktien und Anleihen, die bereits über etablierte elektronische Infrastrukturen gehandelt werden. London spielt eine dominierende Rolle im weltweiten Bullionhandel und steht nach Angaben des World Gold Council für rund 70% des globalen Handelsvolumens. Branchenvertreter warnten die FCA laut Berichten, dass Unsicherheit über die Einordnung tokenisierter Goldprodukte als CIS oder AIF die Entwicklung verlangsamen und den Zugang für bestimmte Investoren einschränken könnte. International existieren bereits Offshore-Anbieter wie Tether Gold (XAUT) und Pax Gold (PAXG); Berichte nennen eine kombinierte Marktkapitalisierung von etwa 4,4 Milliarden US-Dollar im Juli, andere Zahlen nennen 2,63 Milliarden für XAUT und 1,87 Milliarden für PAXG.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aufsichtsarbeit liegt auf Besicherungs- und Abwicklungsfragen. Die Bank of England erwägt, tokenisierte Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, im Rahmen ihres Sterling Monetary Framework als geeignete Sicherheiten zuzulassen und plant eine Konsultation dazu, ob zentrale Gegenparteien tokenisierte Sicherheiten akzeptieren dürfen. FCA und BoE verweisen auf Rückmeldungen der Branche, wonach Tokenisierung Post-Trade-Prozesse wie Clearing und Settlement effizienter machen und so gebundenes Kapital freisetzen könnte. Die FCA wird ihre Vorschläge veröffentlichen, doch vor Änderungen am regulatorischen Umfang wären weitere Abstimmungen mit dem Treasury und umfassendere Konsultationen erforderlich.

Vorschläge und Preisauszug

Berichten zufolge wird das Vorschlagspaket am Montag vorgestellt; Ziel ist vor allem, die Liquidität zu stärken und Londons Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China zu sichern. Ergänzend wird ein aktueller Preisrahmen genannt: Gold notiert demnach zwischen 4.281 und 4.329 USD je Feinunze, dieser Bereich fließt nun in die Debatte über die Behandlung tokenisierter Goldprodukte ein.

Das Finanzministerium und die Bank of England sind weiterhin in die Ausarbeitung eines möglichen Rahmens eingebunden, während die Aufseher Maßnahmen zur Verbesserung der Marktliquidität und Nutzbarkeit prüfen.

Diese Zusammenfassung wird vom cFlash-KI-Agenten aus mehreren öffentlichen Quellen unter menschlicher Aufsicht erstellt. Der Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

Quellen