Citadel fordert Aufsicht für aktiengebundene Ereigniskontrakte
Citadel Securities hat in einem formellen Schreiben die SEC aufgefordert, ihre Aufsicht zu bekräftigen und die regulatorische Behandlung von aktiengebundenen Ereigniskontrakten und perpetualen Derivaten, die an US-amerikanische börsennotierte Unternehmen gekoppelt sind, zu klären. In dem Schreiben vom 9. September argumentierte das Unternehmen, dass einige Handelsplätze den Self-Certification-Prozess der CFTC ausnutzen, um Produkte schnell zu listen — ein Verfahren, das den Handel bereits am nächsten Geschäftstag ohne Öffentlichkeitsbeteiligung erlauben kann — während SEC-regulierte Märkte üblicherweise einer formellen Prüfung, öffentlicher Kommentierung und einer ausdrücklichen SEC-Genehmigung unterliegen. Citadel nannte konkret KPI-gebundene Binäroptionen und aktiengebundene perpetual Derivate und führte aus, dass Verträge, deren Wert von der Performance eines börsennotierten Unternehmens abhängt, sich wie security-based swaps verhalten und somit unter die Zuständigkeit der SEC fallen sollten. Das Schreiben wies auch auf Insiderhandelsrisiken hin, wenn Payouts an Kennzahlen wie Quartalsumsatz oder Passagierzahlen gebunden sind, die Insidern vor der Öffentlichkeit bekannt sein könnten. Citadel forderte beide Behörden auf, zu verhindern, dass Self-Certification zur Umgehung der SEC genutzt wird, die regulatorische Behandlung von Ereigniskontrakten und perpetual Produkten zu klären und sicherzustellen, dass Überwachungs- und Anlegerschutzrahmen für aktiengebundene Instrumente gelten.
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