Illinois Digitalsteuer: Rechtliche Anfechtung und Debatte
Illinois verabschiedete im Juni 2026 ein gezieltes 0,2%-Steuergesetz auf Digital-Asset-Geschäftsaktivitäten, das Transaktionen, Übertragungen und Verwahrungsleistungen erfasst, wenn ein Anbieter mehr als 100.000 US-Dollar Bruttoeinnahmen „mit Verbindung zu Illinois“ erzielt. Branchenverbände — die Blockchain-Vereinigung, der Rat für Krypto-Innovation und die Digitale Kammer — reichten getrennte Klagen beim Sangamon County Circuit Court ein und beanstanden, dass das Gesetz verfassungswidrig sei. Sie führen an, die Abgabe diskriminiere eine Form des zwischenstaatlichen Handels, verletze das verfahrensrechtliche Gehör durch weit gefasste Anknüpfungspunkte und könne gegen das bundesstaatliche Internet Tax Freedom Act verstoßen, sofern Digital-Asset-Transaktionen als elektronischer Handel gelten. Am 9. September 2026 wurde ein Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt, um die Anwendung vor dem Stichtag 1. Januar 2027 zu verhindern. Branchenvertreter warnen vor erheblichen Compliance-Belastungen: Schätzungen reichen von einigen Zehntausend über mehrere Hunderttausend bis hin zu mehr als 1 Million US-Dollar pro Unternehmen. Zudem kritisieren die Kläger den raschen Gesetzgebungsprozess im Rahmen des Haushalts 2027, der eine neue Steuerkategorie schuf und potenziell Präzedenzwirkung für andere Bundesstaaten haben könnte.
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Quellen
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Two Major Crypto Associations File for Injunction to Block Illinois Crypto Tax from Taking Effect↗
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Digital asset trade groups pursue legal action against Illinois crypto tax law↗
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Trade groups seek to block Illinois crypto tax before January effective date↗
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Crypto industry groups escalate fight against Illinois, asking court to block controversial crypto tax↗