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S&P Globals Bewertungsrahmen für Krypto-Lending-Vaults

S&P Global hat den Analytical Approach: Vault Risk Assessments (VRA) vorgestellt, ein Rahmenwerk, das onchain Lending-Vaults von AAA(v) bis D(v) bewertet, um die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung von Anlegerpositionen abzuschätzen. Die Bewertung stützt sich auf vier Säulen: Portfolioqualität, Liquiditätsdruck, Protokollrisiken und Kuratorenkontrolle; in Smart Contracts kodierte Allokationsgrenzen gelten als wirksame Risikominderung. S&P betont, dass die VRA keine Kreditnote ist und bisher keinen Vault bewertet hat.

Der Rahmen dürfte Betreiber und Kuratoren dazu motivieren, kodierte Caps und strengere Governance einzuführen, kann aber auch trügerische Sicherheit vermitteln, wenn AAA(v) als Garantie missverstanden wird. Konkrete Risiken bleiben: PeckShieldAlert meldete, dass ein August-Exploit der Term Finance Meta Vaults einen Schaden von schätzungsweise 8,5 Millionen US-Dollar verursachte. In den USA ist die Regulierung weiter unklar; SEC-Commissionerin Hester Peirce warnte, dass diskretionäre Allokations- oder Strategiewahlen Wertpapier-, Investmentgesellschafts- oder Berateranforderungen auslösen könnten.