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Afrikanische Banken und digitale Verwahrung: Absa mit Ripple

Absa Group Ltd. startete am 21. September 2026 die Absa Digital Asset Custody Plattform in Südafrika und ist damit die erste afrikanische Bank, die Verwahrungsdienstleistungen auf institutionellem Niveau für digitale Assets anbietet. Zum Start werden vier Kategorien unterstützt: Bitcoin, Ether, XRPL-Assets und USDC; Bitcoin macht laut Plattform den größten Anteil der unter Verwahrung stehenden Vermögenswerte aus. Der Service ist ausschließlich für Institutionen bestimmt und richtet sich an Asset Manager, nicht-bankliche Finanzinstitute, Unternehmen und Treasury-Funktionen. Die Plattform arbeitet innerhalb der bestehenden Governance- und Compliance-Rahmen von Absa unter südafrikanischer Aufsicht.

Die technische Lösung stammt von Ripple; die Partnerschaft wurde am 15. Oktober 2025 angekündigt. Bloomberg erwähnte später im Bericht eine Absa-Größenangabe und nannte 110 Milliarden Dollar. Absa plant, nach und nach weitere Token aufzunehmen, hat dafür jedoch keinen konkreten Zeitplan genannt.