Federal Reserve Regelwerk für Stablecoin-Emittenten
Die Federal Reserve hat einen Vorschlag für ein unter dem GENIUS Act stehendes Regelwerk vorgelegt, das Zahlungs‑Stablecoin‑Emittenten unter Board‑Aufsicht betreffen würde. Der Entwurf verlangt vollständige Deckung durch zulässige Reserveassets, darunter kurzfristige Staatsanleihen und andere hochwertige liquide Mittel, und führt standardisierte Kapitalanforderungen zur Absicherung von Kredit‑ und operationellen Risiken sowie erweiterte Risikomanagementstandards ein.
Zudem sieht die Fed getrennte Anforderungen für Unternehmen vor, die Stablecoin‑Reserven verwahren, und ein zugeschnittenes Antragsverfahren für von der Board beaufsichtigte Banken, die Zahlungs‑Stablecoins ausgeben wollen; hierzu würden Geschäftspläne, finanzielle Unterlagen sowie Verfahren für Berufungen, Anhörungen und endgültige Entscheidungen gehören. Marktteilnehmer interpretieren den Vorschlag als Schritt hin zu durchsetzbaren Regeln, der ein strukturierteres und potenziell günstigeres Umfeld für Krypto‑Produkte schaffen könnte; Auswirkungen auf Solana und das Verhalten von Akteuren wie Jerome Powell und der Solana Foundation werden dabei erwähnt.
Kapital-, Rücknahme- und Meldevorschriften
Die neuen Vorschläge konkretisieren die Umsetzung des GENIUS Act durch die Fed: eine Kapitalstaffelung für operationelle Risiken von 2 % auf die ersten 20 Milliarden USD ausstehender Stablecoins, 1,5 % auf die nächsten 30 Milliarden und 1 % auf Beträge über 50 Milliarden USD sowie zusätzliche Kapitalanforderungen für Kredit‑ und Betriebsrisiken. Emittenten müssten Rücknahmen in der Regel innerhalb von zwei Geschäftstagen abwickeln und die Fed benachrichtigen, falls die Reserven unter die vorgeschriebene Eins‑zu‑Eins‑Deckung fallen; dann ist entweder ein Sanierungsplan zur Wiederherstellung der Reserven umzusetzen oder die Reserven zu liquidieren und die ausstehenden Token zurückzuzahlen. Monatliche Berichte über ausstehende Token sowie Wert und Zusammensetzung der Reserven wären verpflichtend, von einer registrierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu prüfen und vom CEO und CFO zu zertifizieren. Die Vorschläge sehen ferner eine 60‑tägige Frist für öffentliche Stellungnahmen ab Veröffentlichung im Federal Register vor und ergänzen die mehrbehördliche GENIUS‑Einführung.
Fed‑Gouverneur Michael Barr begrüßte den Vorschlag, wies aber darauf hin, dass Stablecoins auch unter Marktstress zuverlässig zum Nennwert einlösbar sein müssen, äußerte Bedenken hinsichtlich der Behandlung von Zins‑ und Fremdwährungsrisiken und forderte Rückmeldungen zu Grenzen der Aufsichts‑ und Durchsetzungsbefugnisse bei AML‑Mängeln.
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Quellen
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Fed proposes new capital, redemption rules for stablecoin issuers↗
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Federal Reserve Unveils Stablecoin Rules on Reserves and Capital↗
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Fed proposes stablecoin rules under GENIUS Act, eyes crypto clarity↗
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Fed proposes reserve and capital rules for stablecoin issuers under GENIUS Act↗
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JUST IN: 🇺🇸 Federal Reserve proposes new regulatory framework for stablecoin issuers under the GENIUS Act.↗